25 Begriffe

Cold Email Glossar

25 wichtige Begriffe aus der Welt des B2B Cold Email Outreach – von SPF und DKIM bis KI-Personalisierung. Damit du weißt, wovon die Rede ist, wenn es ums Thema Kaltakquise per E-Mail geht.

A/B Test
Der Vergleich zweier Varianten einer E-Mail-Komponente (z. B. Betreffzeile A vs. Betreffzeile B), um herauszufinden, welche Variante bessere Ergebnisse liefert. Im Cold Email Kontext werden häufig Betreffzeilen, Eröffnungssätze oder CTAs gegeneinander getestet. A/B Tests sind das wichtigste Werkzeug zur kontinuierlichen Optimierung.
AI-Personalisierung
Die KI-gestützte, automatische Generierung personalisierter E-Mail-Texte auf Basis von Daten über den Empfänger (z. B. LinkedIn-Profil, Website, Stellenausschreibungen). anicampaign.io nutzt Claude (Anthropic) für die AI-Personalisierung via BYOK, sodass du deinen eigenen API-Schlüssel mitbringst und Kosten direkt bei Anthropic abgerechnet werden.
B2B Outreach
Die systematische, proaktive Kontaktaufnahme mit Unternehmen als Zielgruppe – im Gegensatz zu B2C (Business to Consumer). B2B Outreach zielt auf Entscheider in Unternehmen ab und nutzt Kanäle wie Cold Email, LinkedIn oder telefonische Kaltakquise. Cold Email ist dabei häufig der skalierbarste Kanal.Artikel lesen
Blacklist
Eine Liste von IP-Adressen oder Domains, die von Anti-Spam-Organisationen oder E-Mail-Providern als Spam-Quellen eingestuft worden sind. E-Mails von blackgelisteten Absendern werden oft automatisch geblockt oder direkt in den Spam-Ordner verschoben. Bekannte Blacklists sind Spamhaus, SORBS und Barracuda.Artikel lesen
Bounce Rate
Der Prozentsatz der E-Mails einer Kampagne, die nicht zugestellt werden konnten. Unterschieden wird zwischen Hard Bounce (dauerhaft nicht zustellbar, z. B. ungültige Adresse) und Soft Bounce (vorübergehend nicht zustellbar, z. B. volles Postfach). Eine hohe Bounce Rate schadet der Absenderreputation erheblich.
BYOK (Bring Your Own Key)
Ein Modell, bei dem Nutzer ihren eigenen API-Schlüssel für KI-Dienste (z. B. Claude oder OpenAI) in ein SaaS-Tool einbringen, statt das Tool einen geteilten Key zu verwenden. BYOK ermöglicht Pay-as-you-go-Abrechnung direkt bei Anthropic/OpenAI, bessere Kostenkontrolle und – je nach Anbieter – stärkere Datenschutzgarantien.
Click-Through Rate (CTR)
Der Anteil der Empfänger, die auf einen Link innerhalb einer E-Mail geklickt haben. Im Cold Email Kontext weniger relevant als Open Rate oder Reply Rate, da die meisten Cold Emails keinen Klick als primäres Ziel haben. Relevant wird die CTR bei Cold Emails mit einem direkten CTA-Link (z. B. Kalenderlink).
Cold Email
Eine unaufgeforderte E-Mail an einen potenziellen Kunden, mit dem zuvor kein Kontakt bestanden hat. Im B2B-Bereich ist Cold Email eine der effektivsten Methoden zur Neukundengewinnung – vorausgesetzt, die E-Mail ist relevant, personalisiert und respektiert die gesetzlichen Rahmenbedingungen (z. B. DSGVO).
Deliverability (Zustellbarkeit)
Die Fähigkeit, dass gesendete E-Mails den Posteingang des Empfängers erreichen – und nicht im Spam-Ordner landen. Deliverability wird beeinflusst durch Absenderreputation, technische Konfiguration (SPF, DKIM, DMARC), Bounce Rate, Spam-Trap-Kontakte und das Engagement der Empfänger.Artikel lesen
DKIM (DomainKeys Identified Mail)
Ein E-Mail-Authentifizierungsverfahren, das jede ausgehende E-Mail mit einer kryptografischen Signatur versieht. Der empfangende Mailserver kann anhand des öffentlichen Schlüssels im DNS verifizieren, dass die E-Mail tatsächlich von der angegebenen Domain stammt und auf dem Transportweg nicht verändert wurde.Artikel lesen
DMARC
Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance. Eine DNS-Richtlinie, die SPF und DKIM kombiniert und festlegt, was mit E-Mails geschehen soll, die die Authentifizierungsprüfungen nicht bestehen (z. B. Quarantäne oder Ablehnung). Außerdem ermöglicht DMARC das Empfangen von Berichten über fehlgeschlagene Zustellversuche.Artikel lesen
Domain Reputation
Der Score, den E-Mail-Provider (Gmail, Outlook etc.) der Absender-Domain zuweisen, basierend auf dem historischen Sendeverhalten. Eine hohe Domain Reputation führt dazu, dass E-Mails im Posteingang landen; eine niedrige Reputation resultiert in Spam-Zustellungen oder vollständigen Blockierungen.Artikel lesen
Follow-up
Eine automatisierte Folgenachricht, die gesendet wird, wenn ein Empfänger nicht auf die erste E-Mail geantwortet hat. Studien zeigen, dass 50–70 % der Antworten nicht auf die erste E-Mail, sondern auf Follow-ups kommen. In der Regel sind 2–4 Follow-ups pro Sequenz sinnvoll.
ICP (Ideal Customer Profile)
Die Definition des idealen Zielkunden auf Unternehmensebene. Der ICP beschreibt, welche Unternehmen am besten von deiner Lösung profitieren – anhand von Kriterien wie Branche, Unternehmensgröße, Region, Technologiestack oder Wachstumsphase. Ein klar definierter ICP ist die Grundlage für zielgerichtetes Cold Email Outreach.Artikel lesen
Lead Enrichment
Die Anreicherung von Kontaktdaten mit zusätzlichen Informationen aus externen Quellen. Typische Enrichment-Daten sind: Jobtitel, LinkedIn-URL, Unternehmensgröße, Technologiestack, Umsatz oder aktuelle Stellenausschreibungen. Enriched Leads ermöglichen eine deutlich präzisere Personalisierung und Segmentierung.
MX Record
Mail Exchange Record. Ein DNS-Eintrag, der angibt, welcher Mailserver für den Empfang von E-Mails einer bestimmten Domain zuständig ist. MX Records werden beim Senden von E-Mails abgefragt, um herauszufinden, wohin die E-Mail zugestellt werden soll. Ohne korrekte MX Records kann eine Domain keine E-Mails empfangen.
Open Rate
Der Prozentsatz der Empfänger, die eine E-Mail einer Kampagne geöffnet haben. Die Open Rate wird durch Tracking-Pixel gemessen. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Effektivität der Betreffzeile und des Absendernamens. Im Cold Email Bereich gilt eine Open Rate von 40–60 % als gut.
Personalisierung
Die individuelle Anpassung von Betreffzeile und E-Mail-Text an den jeweiligen Empfänger. Echte Personalisierung geht über das bloße Einfügen des Vornamens hinaus: Sie bezieht sich auf aktuelle Ereignisse im Unternehmen, LinkedIn-Posts, Jobwechsel oder andere relevante Kontextinformationen.
Reply Rate
Der Prozentsatz der Empfänger, die auf eine Cold Email geantwortet haben – unabhängig davon, ob die Antwort positiv oder negativ ist. Die Reply Rate ist der entscheidende KPI im Cold Email Outreach. Eine Rate von 5–15 % gilt als sehr gut; alles über 3 % ist ausbaufähig.Artikel lesen
Sequenz (Sequence)
Eine mehrstufige E-Mail-Kette mit definierten zeitlichen Abständen zwischen den einzelnen E-Mails. Eine typische Cold Email Sequenz besteht aus der Erst-E-Mail plus 2–4 Follow-ups über einen Zeitraum von 2–4 Wochen. Sequenzen werden automatisiert ausgeführt und stoppen, sobald ein Empfänger antwortet.
Spam-Trap
Spezielle E-Mail-Adressen, die von E-Mail-Providern oder Anti-Spam-Organisationen eingesetzt werden, um unseriöse Absender zu identifizieren. Spam-Traps werden nicht aktiv genutzt und erscheinen daher nicht in legitimen Kontaktlisten. Das Anschreiben einer Spam-Trap ist ein starkes negatives Signal für die Absenderreputation.
SPF (Sender Policy Framework)
Ein DNS-Eintrag, der festlegt, welche Server berechtigt sind, E-Mails im Namen einer Domain zu senden. Empfangsserver prüfen den SPF-Eintrag, um zu verifizieren, ob eine eingehende E-Mail von einem autorisierten Server stammt. Fehlt der SPF-Eintrag, landen E-Mails häufiger im Spam.Artikel lesen
Suppression List
Eine Liste von E-Mail-Adressen, die von zukünftigen Kampagnen ausgeschlossen werden – z. B. weil sich der Kontakt abgemeldet hat, eine Bounce-E-Mail vorliegt oder ein explizites 'Bitte nicht kontaktieren' ausgesprochen wurde. Die Pflege einer Suppression List ist ein wichtiger Baustein für DSGVO-Compliance und Reputation.
Unsubscribe Rate
Die Rate der Empfänger, die sich nach Erhalt einer E-Mail von weiteren Nachrichten abgemeldet haben. Eine hohe Unsubscribe Rate ist ein Indikator dafür, dass die E-Mail nicht relevant für die Zielgruppe war oder die Frequenz zu hoch ist. DSGVO und CAN-SPAM verlangen, dass Abmeldungen sofort verarbeitet werden.
Warmup (Mailbox Warmup)
Der schrittweise Aufbau des Sender-Reputations-Scores einer neuen E-Mail-Adresse. Neue Mailboxen werden von E-Mail-Providern als risikoreich eingestuft. Durch automatisiertes Senden und Interagieren (Öffnen, Antworten) mit echten E-Mails über mehrere Wochen hinweg wird eine positive Absenderreputation aufgebaut, bevor die Mailbox für echte Kampagnen genutzt wird.Artikel lesen

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